GRIP 54
5/1/2016
Editorial GRIP 54
Von Redaktion
Liebe Leserinnen und Leser,
bevor Sie sich wundern: Dass dieser Ausgabe der GRIP nicht auch die Broschüre „Filmland Hessen“ beiliegt, ist kein Versehen. Warum dem so ist, erklärt der Geschäftsführer des Filmhaus Frankfurt, Ralph Förg, und berichtet des weiteren über den bevorstehenden Umzug des Filmhauses in die Frankfurter Innenstadt.
Doch nicht nur im Filmhaus tut sich derzeit einiges. Christoph Strunck macht in seinem Grußwort deutlich, das der Wechsel der hessischen Filmförderung hin zur Hessen Film und Medien GmbH zwar vollzogen, der Prozess der Umwandlung aber noch längs nicht abgeschlossen ist. Auf Tuchfühlung mit dem Stand der neuen GmbH geht daher Daniel Güthert. Wie in anderen Bundesländern gefördert wird stellt uns Reinhard Kleber vor, und welche Fördermöglichkeiten es ohne institutionelle Fördereinrichtung gibt, hat sich Andrea Wenzek am Beispiel Rheinland-Pfalz angesehen. Zu Ausbildung und Förderung des hessischen Filmnachwuchses geben uns Rotraut Pape und Jan Peters einen Einblick. Und das Film- und Kinobüro hat einen neuen Vorstand und auch neue Ziele formuliert – Johanna Süß berichtet.
Im Portrait dieses Mal Sung-Hyung Cho – Claudia Prinz hat sie getroffen. Chos neuer Film „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ gewann auf dem diesjährigen Lichter Filmfest den regionalen Wettbewerbspreis. Ausführlich über die Lichter berichtet Philipp Mehler, Alexander Scherer wagt einen Ausblick auf die nächste Ausgabe der Nippon Connection, und Uschi Madeisky wurde mit dem Elisabeth Selber-Preis ausgezeichnet; Daniel Güthert berichtet.
Im Fokus dieses Heftes stehen zudem die Frankfurter Postproduktionsschmiede MAPP, die Alexander Scherer vorstellt, sowie die Filmpresseagentur Meuser, die Birgit Schweizer besucht hat.
Und welches Angebot die Beratungsstelle Film des Presse- und Informationsamts Frankfurt bereit hält, bringt uns Andrea Wenzek nahe.
Fast unbemerkt hat der Betreiber der Cinema- und Harmoniekinos gewechselt. Was das für die Frankfurter Traditionskinos bedeutet hat Daniel Güthert in Erfahrung gebracht. Auch im Malsehn Kino gibt es etwas Neues: Die Videokunstausstellung SCHAUT! soll das Programm dauerhaft erweitern, wie es dazu kam, weiß Martin Loew. Seit längerem schon läuft im Filmmuseum eine Reihe zur Agnès Varda, Vinzenz Hediger stellt uns die Filmregisseurin und ihr Werk vor.
Einen Kommentar zu dem zwischen der Produzentenallianz und der ARD vereinbarten Eckpunktepapier liefert Thomas Frickel. Und Malte Rauch hat einen Nachruf auf den verstorbenen Frankfurter Dokumentarfilmer Alfred Jungraitghmayr verfasst.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und einen schönen Kinosommer.
Herzlichst,
Ihre Redaktion
Kategorie: Editorial
Schlagworte: Filmhaus Frankfurt, GRIP, Filmförderung
