GRIP 42

5/1/2010

Gemeinsame Förderarbeit ausbauen

Die Einrichtung des MainRaum Gründerzentrums bietet zusätzliche Perspektiven

Von 9

Ich freue mich über die Initiative der Frankfurter Wirtschaftsförderung, die junge Kreativ-Szene mit dem Angebot bezahlbarer Büroflächen zu unterstützen! Folglich begrüße ich sehr die Einrichtung des Gründerzentrums MainRaum an der Ostbahnhofstraße in Frankfurt. Ich bin gespannt, welche Branchen sich dort miteinander ansiedeln werden und ob der Versuch, den kreativen Humus in der Stadt zu nähren, greift. Um Möglichkeiten zu schaffen, daß sich in der Rhein-Main-Region eine Nachwuchs-Szene nachhaltig bilden kann, sind ineinandergreifende Konzepte nötig.

Das Gründerzentrum und die seit 2008 hessenweit aktive hessische Film- und Medienakademie (hFMA) sind da sicher zwei gute erste Schritte und die Akademie steht für Kooperationen jeglicher Art gern bereit. Es gilt in diesem Prozeß ja zum einen, den jungen Kreativschaffenden mit der neuen Büroetage geeignete Räumlichkeiten für die Existenzgründung zu überlassen, zum anderen aber auch, ihnen den nötigen projektbezogenen Rückhalt zu geben. Die hFMA bemüht sich in der Zusammenarbeit mit regionalen Verbänden und Festivals, die Kreativen der in der hFMA zusammengeschlossen hessischen Hochschulen und ihr Streben in ihrer jeweiligen Eigenart zu stützen. Also gewissermaßen von innen heraus anhand der Themen und Projekte zu fördern. "

*Anja Henningsmeyer ist Geschäftsführerin der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA)

Kategorie: Hintergrundbericht (GRIP FORUM)

Schlagworte: Ausbildung/Weiterbildung/Studium, Wirtschaftsförderung, Nachwuchs

Artikel im PDF aufrufen