GRIP 27
8/1/2002
Wer - was - wann - wo
Von Redaktion
Das Deutsche Filmmuseum bietet über Herbst und Winter zwei Ausstellungen an.
Zunächst Bilder von Jub Mönster in der Galerie der Dauerausstellung vom 6. Oktober bis 1. Dezember 2002. Die Ausstellung zeigt Porträts von Dennis Hopper, Clark Gable, Meret Becker, Otto Sander – gezeichnet mit Kugelschreiber auf Resopal oder Sperrholz sowie Filmplakate mit Öl und Acryl auf Leinwand oder Sperrholz gebannt.
Vom 16. Oktober 2002 bis Februar 2003 läuft unter dem Titel: „Ein Freund, ein guter Freund – Heinz Rühmann“ eine Ausstellung mit Filmreihe zu einem der beliebtesten deutschen Schauspieler des vergangenen Jahrhunderts. Zu seinem 100. Geburtstag zeigt das Deutsche Filmmuseum eine Ausstellung, in der, neben übergreifenden Themen und Motiven aus Rühmanns Schauspielerkarriere und den wichtigsten Stationen seines Lebens, eine fortlaufende Montage den Zusammenhang zwischen Film- und Gesellschaftsbildern vermittelt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Filmmuseum Berlin. Weitere Infos unter Tel: 069 / 21 23 88 30 oder www.deutsches-filmmuseum.de
Das Mal seh´n Kino setzt die im Frühjahr begonnene Experimentalfilmreihe 24 fps im Herbst fort. Die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften vorgestellten Filme sind jeweils nach thematischen oder formalen Aspekten zusammengestellt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Kinos: www.malsehnkino.de
Der 5. Fachkongress eDIT/VES The European Festival for Production and Visual Effects findet vom 19. bis 22. Oktober statt. Auf Panels und in Workshops werden Postproduction-Experten zeigen, wie Bild-Effekte entstehen, Spielfilme in der digitalen Nachbearbeitung den letzten Schliff erhalten und welche ästhetischen und technischen Ansprüche an das filmische und werbliche Erzählen einer Geschichte gestellt werden. Infos unter Tel: 069 / 59 79 71 90 oder www.edit-frankfurt.de
Die Export-Union des Deutschen Films hat ihre Ratgeber „International Film Festivals“ und „Film Festivals in Germany“ komplett ins Netz gestellt. www.german-cinema.de/links bietet gezielten Zugriff auf die Daten der Festivals. Über eine Reihe von Links gelangt man direkt auf die Homepage jedes Festivals oder kann per email Verbindung aufnehmen.
Die Kinothek Asta Nielsen veranstaltet vom 31. Oktober bis 03. November ein Internationales Symposium mit Film-Retrospektive zu Germaine Dulac. Das in Vergessenheit geratene filmische Werk der französischen Regisseurin Germaine Dulac (1882 – 1942) soll wiederaufgeführt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Als erste feministische Filmemacherin und zeitweilige Leiterin der französischen Filmclubbewegung stand Germaine Dulac in den 20er Jahren im Zentrum filmkritischer und theoretischer Debatten und hat gegen Ende der Stummfilmzeit mit ihren filmhistorischen Artikeln wesentlich zur Überlieferung der ersten französischen Avantgarde beigetragen. Weitere Informationen bei der Kinothek Asta Nielsen, Tel: 069 / 47 47 32, www.kinothek-asta-nielsen.de
Unter dem Motto: „Lassen Sie sich animieren – Trickfilme online“ ging im Juni 2002 Deutschlands erste Stop-Motion- Animations-Plattform online. Die Animationsklasse der Fachhochschule Mainz und das Trickfilmstudio clayart der scopas medien AG in Frankfurt haben im Team dieses aufwendige Online-Projekt realisiert. Unter www.stopmotionfilm.de gibt es nicht nur die Filme der Studenten zu sehen, die Site animiert auch zum Mitmachen. Über eine Webcam die Produktion im clayart-Studio verfolgen. Die Meinung zu den Filmen abgeben und die Movie-Charts bestimmen. Sich zu Workshops zur Stop-Motion-Technik anmelden. Oder selbst Hand anlegen und eigens produzierte Filme einschicken und veröffentlichen. Bei einem Contest, in diesem Jahr der “morph2002“, verleiht eine Jury Preise für die besten Filme. Die Site bietet auch Raum zum Austausch. Sowohl Laien als auch Profis geben Fragen und Tipps weiter.
Das Bundesamt für Naturschutz hat in Kooperation mit dem Kommunikationsverband.de und dem Bundesverband Jugend und Film e.V. zum zweiten Mal den Filmwettbewerb „spots for nature“ ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Werbespots, die zeigen, dass Naturschutz Spaß macht. Infos gibt es im Internet unter www.spots-for-nature.org oder telefonisch unter 0228 / 84 91 280. Der Einsendeschluss ist der 15. November 2002.
Das Internationale Filmfestival Frankfurt wird im Januar 2003 in die zweite Runde gehen. Wie Anfang diesen Jahres auch wird die Filmschau Frankfurt ein Bestandteil des Programms sein. Unter www.ifff.de finden sich die aktuellsten Informationen zum Stand der Planung sowie die Möglichkeit, sich in den Newsletterverteiler einzutragen.
Kategorie: Veranstaltungshinweise
Schlagworte: Festival, Animation, Filmkultur
