Konsens im Film - Auftaktveranstaltung am 25. Oktober 2025

Ursprüngliche Veranstaltungs-Ankündigung (aktuelle Infos auf dieser Webseite oder auf unserem Discord-Server):

[Eine Version dieses Textes in einfacher Sprache finden Sie weiter unten | English version here]

„Konsens im Film“ startet mit Austausch- und Diskussionstag am 25.10.2025 im Frankfurter Salon


Am Samstag, 25. Oktober 2025 startet das Filmhaus Frankfurt das Projekt „Konsens im Film“, das die Zusammenarbeit trotz Barrieren wie Migrationsgeschichte, Familie oder Behinderung in der Filmbranche verbessern möchte. Auftakt ist eine kostenfreie Veranstaltung im Frankfurter Salon (Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt am Main) für Filminteressierte und Filmschaffende mit und ohne Barrieren, deren Ergebnisse veröffentlicht werden und Grundlage einer virtuellen Netzwerkplattform bilden. Langfristiges Ziel ist ein Netzwerk zur Förderung der Teilhabe von migrantischen, behinderten und familiär geforderten Filmschaffenden – für die Region und darüber hinaus.

Trotz verschiedener Bemühungen ist die Filmbranche nicht divers genug und bietet kaum Möglichkeiten, Migrationsgeschichte, Familie oder Behinderung mit aktiver Filmarbeit zu vereinen. Das Projekt "Konsens im Film" bringt Filmliebhaber*innen wie Filmprofis in einen konstruktiven Austausch, um zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten zu moderieren. Es lebt von der Partizipation der Öffentlichkeit und von Betroffenen und will möglichst vielen Teilnehmenden Zugang ermöglichen. Ziel ist es, Bedarfe sichtbar zu machen, Lösungsansätze zu entwickeln und langfristig ein selbstorganisiertes Netzwerk aufzubauen.

Ein wesentlicher Baustein ist die Einbindung von Coach Uwe Lübbermann und die Anwendung des Prinzips der Konsensdemokratie. Dabei werden Entscheidungen im Einvernehmen aller Beteiligten getroffen, wodurch Gleichberechtigung, Transparenz und Mitgestaltung gefördert und klassische Hierarchien abgebaut werden.

„Konsens im Film“ startet mit dem kostenfreien Austausch- und Diskussionstag am Samstag, 25. Oktober 2025 im Frankfurter Salon. Nach Impulsvorträgen zu den Themen Migrationsgeschichte & Sprachbarrieren, Filmberuf & Familie sowie Inklusion werden die Themen in einer offenen Fishbowl-Diskussion weiter bearbeitet. Unter Leitung von Uwe Lübbermann werden Erfahrungen und Probleme geteilt und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet. Die dokumentierten Ergebnisse werden auf einer virtuellen Plattform (Discord) veröffentlicht und bilden im Rahmen einer sechsmonatigen Begleitung durch das Filmhaus Frankfurt sowie Uwe Lübbermann die Grundlage für ein Netzwerk, welches nachhaltig Austausch, Kontakte, intersektionale Arbeitsgruppen und geteiltes Wissen bietet.

„Konsens im Film“ ist ein langfristig angelegtes Projekt des Filmhaus Frankfurt, das die Zusammenarbeit trotz Barrieren in der Filmbranche verbessern möchte. Das Filmhaus Frankfurt und die beteiligten Institutionen verstehen das am 25. Oktober beginnende Projekt bewusst als ersten Schritt, um bestehende Probleme klar zu benennen und eine tragfähige Grundlage für weiteres Engagement in den adressierten Bereichen zu schaffen.

Zielgruppen

  • Personen mit Behinderungen
  • Personen mit familiären Verpflichtungen
  • Personen mit Migrationsgeschichte oder geringen Deutschkenntnissen
  • Filmschaffende aller Erfahrungsstufen und Altersgruppen
  • Mitarbeitende von Institutionen mit den Schwerpunkten Inklusion, Sozialarbeit und Film


Ablauf der Veranstaltung am 25.10.2025 (11-17 Uhr) im
Frankfurter Salon (Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt am Main):

10:30 Uhr           Einlass Frankfurter Salon

11:00 Uhr           Begrüßung

Impulsvorträge mit Verweis auf bestehende Angebote und Herausforderungen

11:15 Uhr           Impulsvortrag Familienfreundliches Drehen (ca. 20 Minuten): Speakerin: Belinde Ruth Stieve, Schauspielerin und Expertin

11:45 Uhr           Impulsvortrag Migrationsgeschichte / Sprachbarrieren (ca. 20 Minuten): Speakerin: Emina Smajić-Harff, Produzentin und Producerin

12:15 Uhr           Impulsvortrag Inklusion (ca. 20 Minuten): Speaker: Jonas Karpa, Journalist und Vorstandsvorsitzender Vielfalt im Film

13:00 Uhr           Mittagspause

Diskussion, Vernetzung und Lösungsansätze

14:00 Uhr           Offenes Fishbowl-Format für alle Teilnehmenden, Einführung und Leitung: Uwe Lübbermann (inkl. Kaffee-Pause)

16:15 Uhr           Vorstellung Discord-Netzwerk, Einladung zur aktiven Netzwerkgestaltung

17:00 Uhr           Veranstaltungsende


Barrierefreiheit:

  • Barrierearmer Veranstaltungsort (Frankfurter Salon)
  • Kostenlose Anmeldung mit Möglichkeit, individuelle Bedürfnisse anzugeben
  • Bei Bedarf Organisation externer Unterstützung
  • Bewerbung und Dokumentation zusätzlich in einfacher Sprache


Der Eintritt ist frei!

Infos zur Barrierefreiheit des Frankfurter Salon hier.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnen Linien 11 und 12, Haltestelle Römer/Paulskirche
und 
U-Bahn U4 und U5, Haltestelle Dom/Römer. 

Parkmöglichkeiten finden Sie im Parkhaus Dom/Römer, Zufahrt über Domstraße.


Kooperationspartner:

Regionale und überregionale Institutionen mit den Schwerpunkten Inklusion, Sozialarbeit und Film

Finanzielle Unterstützung durch:

Das Logo der VG Bild-KunstLogo Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt (AMKA)

 

 

 

[Version in einfacher Sprache]

„Konsens im Film“

„Konsens im Film“ ist ein Projekt vom Filmhaus Frankfurt.
Das Ziel ist: Menschen in der Filmbranche sollen besser zusammenarbeiten können – auch wenn es Barrieren gibt.

Einladung

Am 25. Oktober 2025 findet eine kostenlose Veranstaltung statt.

Warum gibt es das Projekt?

In der Filmbranche gibt es oft Hindernisse:

  • Sprachprobleme
  • Schwierigkeiten, Familie und Arbeit zu verbinden
  • Probleme für Menschen mit Behinderung

„Konsens im Film“ möchte diese Probleme sichtbar machen.
Es geht darum:

  • miteinander reden,
  • Lösungen suchen,
  • ein Netzwerk aufbauen, das lange bestehen bleibt.

Besonderes an der Veranstaltung

  • Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.
  • Niemand steht über den anderen.
  • Alle dürfen mitbestimmen.
  • Unterstützt wird die Veranstaltung von Coach Uwe Lübbermann.

Ablauf der Veranstaltung am 25.10.2025

10:30 Uhr
Einlass in den Frankfurter Salon

11:00 Uhr
Begrüßung aller Gäste

Kurze Vorträge mit Hinweisen auf bestehende Angebote, Probleme und Lösungen

11:15 Uhr
Vortrag: Arbeiten am Film mit Familie gut verbinden
Dauer: ca. 20 Minuten
Vortragende: Belinde Ruth Stieve (Schauspielerin und Fachfrau)

11:45 Uhr
Vortrag: Herkunft und Sprache als Hindernis beim Film
Dauer: ca. 20 Minuten
Vortragende: Emina Smajić-Harff (Filmemacherin)

12:15 Uhr
Vortrag: Alle Menschen sollen mitmachen können (Inklusion)
Dauer: ca. 20 Minuten
Vortragender: Jonas Karpa (Journalist und Mitarbeiter bei Vielfalt im Film)

 

13:00 Uhr
Mittagspause

Gespräch und Austausch

14:00 Uhr
Großes Gespräch mit allen, die wollen
(Fachbegriff: Fishbowl = Menschen sitzen im Kreis und reden. Einige reden, andere hören zu. Wer möchte, darf mitreden.)

Einleitung und Leitung: Uwe Lübbermann
Es gibt auch Kaffee und Tee.

16:15 Uhr
Vorstellung eines Online-Treffpunkts
(Fachbegriff: Discord = eine App oder Internet-Seite, auf der Menschen miteinander schreiben und sprechen können)

Alle dürfen mitmachen und Ideen einbringen.

17:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Nach der Veranstaltung

Die Ergebnisse werden online veröffentlicht (auf der Plattform Discord).
Das Filmhaus Frankfurt und Uwe Lübbermann begleiten das Projekt 6 Monate weiter.
Es entsteht ein Netzwerk mit:

  • Austausch
  • Kontakten
  • Arbeitsgruppen
  • gemeinsamem Wissen

Zielgruppe

  • Personen mit Behinderung
  • Personen mit Familie und Sorgearbeit
  • Personen mit wenig Deutschkenntnissen oder mit Migrationsgeschichte
  • Filmschaffende jeden Alters und jeder Erfahrung
  • Mitarbeitende von Institutionen zu Film, Inklusion und Sozialarbeit

Barrierefreiheit

  • Ort ist barrierearm
  • Anmeldung ist kostenlos
  • Eigene Bedürfnisse können angegeben werden
  • Hilfe kann organisiert werden
  • Infos und Dokumentation gibt es auch in einfacher Sprache

Unterstützung

  • VG Bild-Kunst
  • Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt

 

Informationen zur Barrierefreiheit des Frankfurter Salon hier.

So kommen Sie mit Bus und Bahn:
Fahren Sie mit der Straßenbahn Linie 11 oder 12 bis zur Haltestelle Römer/Paulskirche.
Oder fahren Sie mit der U-Bahn Linie U4 oder U5 bis zur Haltestelle Dom/Römer.

So kommen Sie mit dem Auto:
Parken können Sie im Parkhaus Dom/Römer.
Die Einfahrt ist in der Domstraße.