Die Konsens-Filmproduktion – Ein inklusives Kurzfilmexperiment
Projektfortschritt Konsens Filmproduktion:
- Am Donnerstag, dem 7. Mai, fand unser Treffen anlässlich der Förderentscheidung der Hessen Film & Medien GmbH statt. Das Ergebnis: Unser inklusives Kurzfilmprojekt hat leider keine Förderung durch die Hessenfilm erhalten. Dennoch bleiben wir unserem Ziel treu: eine faire Finanzierung für alle Beteiligten zu gewährleisten und bei den Inklusionsmaßnahmen keine Kompromisse einzugehen – insbesondere bei der Einbindung von Menschen mit Behinderung, Migrationsgeschichte oder familiären Verpflichtungen in die Produktion. In den kommenden Wochen werden wir uns daher intensiv um alternative Finanzierungsmöglichkeiten bemühen. Die Produktionsgruppe steht bereits im Austausch, und wir werden bald einen Termin für das nächste offene Treffen bekannt geben. Alle, die das Projekt unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
- Bei unserem Produktionstreffen am 20.4. haben wir uns über zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten ausgetauscht. Gerade die Suche nach Sponsoren könnte sich lohnen, um die Finanzierung des Kurzfilms auf sichere Beine zu stellen. Auch die Casting- und Locationgruppe hatte Neuigkeiten, so konnten einige Rollen bereits besetzt werden und auch Besichtigungstermine potentieller Drehorte stehen an.
- Der Antrag wurde am 17. März erfolgreich bei der Hessen Film & Medien GmbH eingereicht. Nun heißt es abwarten, bis im Mai die Ergebnisse der Förderjury bekannt gegeben werden! In der Zwischenzeit wollen wir bei Stiftungen und anderen geeigneten Institutionen weitere Projektförderanträge stellen, um das Filmbudget und die geplanten Inklusionsmaßnahmen zusätzlich finanziell abzusichern.
- Das letzte Treffen vor der Antragsstellung fand am Donnerstag, den 12. März, statt. Es wurde besprochen, dass Fotos von möglichen Drehlocations gesammelt und Besichtigungstermine organisiert werden sollten. Besonders wurde auf die Barrierefreiheit der Orte geachtet, vor allem bei Zugängen und Türbreiten. Für das Filmteam wurde eine Kostenkalkulation in Auftrag gegeben, und es gab bereits erste Zusagen für die Besetzung der Crew. Ein Mentorenprogramm für weniger erfahrene Assistenzen wurde angedacht. Zudem wurde ein Fahrdienst vereinbart. Das Ziel war weiterhin, eine möglichst barrierearme Produktion zu gewährleisten, um die Teilhabe aller Beteiligten zu ermöglichen.
- Beim Produktionstreffen am 8. März wurde der aktuelle Stand der Vorproduktion besprochen. Dabei standen insbesondere die zahlreichen potenziellen Drehorte im Raum Frankfurt und Darmstadt sowie die Besetzung der Hauptrollen im Fokus. Für den Antrag soll außerdem eine Projektmappe erstellt werden, in der der besondere Rahmen des Projekts sowie die teilnehmenden Personen der Jury näher vorgestellt werden. Zusätzlich ist geplant, ein kurzes Video zu drehen.
- Beim Produktionstreffen am 1.3. um 15 Uhr konnten große Fortschritte verkündet werden. Derzeit werden die zahlreichen Rückmeldungen auf die Casting-Aufrufe ausgewertet und passende Locations gesucht. Barrierefreiheit ist dabei ein zentraler Aspekt, und wir freuen uns, zwei erfahrene Expert:innen für Inklusion gewonnen zu haben. Mit der Erstellung eines Moodboards nimmt auch die visuelle Gestaltung des Kurzfilms zunehmend Form an. Zudem wurde ein professioneller Mental-Health-Coordinator angefragt, wie die Produktion zukünftig unterstützt werden kann, um für alle Teilnehmenden ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen.
- Das Produktionstreffen am Sonntag, den 22. Februar, um 15 Uhr stand ganz im Zeichen von Casting und Locationsuche. Auf die Aufrufe für die Hauptrolle Christoph und die Nebenrolle Selin gab es zahlreiche Rückmeldungen. Bewerber:innen sind aufgefordert, kurze Casting-Videos einzusenden, um die Auswahl zu erleichtern. (Hier die Flyer für den Casting-Aufrufe für Christoph und Selin zum Download – gerne weiterleiten!) Zudem konnten wir neue Interessierte für das Projekt gewinnen, die sich um das Thema Locationsuche kümmern werden. Besonders wichtig ist uns dabei die Barrierefreiheit – sowohl für Darstellende als auch für das Team. Unser Ziel ist es, allen die Möglichkeit zu geben, sich am Projekt zu beteiligen, mit oder ohne Barrieren.
- Beim Produktionstreffen am 11. Februar wurde die Drehbuchauflösung vorgestellt, d. h. die Auflistung aller für den Dreh notwendigen Elemente. Noch immer sind wir auf der Suche nach einer Produktionsassistenz sowie nach Location-Scouts. Auch für die Rolle der Selin (8 Jahre) sowie für die Hauptrolle Christoph (65, im Rollstuhl sitzend) suchen wir noch Interessierte. Wer sich beim Casting vorstellen möchte, weitere Informationen benötigt oder sich für die noch offenen Crew-Positionen interessiert, kann gerne eine Mail an konsens@filmhaus-franfurt.de schreiben.
- Am 29.01.2026 gab es ein weiteres Treffen zu Produktion und Förderantrag, bei dem erste Positionen festgelegt wurden, haupsächlich im Bereich Produktion und Casting. Interessierte Menschen und Institutionen sind eingeladen, bei dem Treffen vorbeizuschauen – unabhängig von Vorerfahrung, Fähigkeiten oder möglichen Barrieren. Es findet um 18 Uhr auf dem Konsens Discord-Server statt. Ziel ist es, bis zum Einreichfenster vom 3.-17.03.2026 einen vollständigen Förderantrag einzureichen. Wer beim ersten Produktionstreffen am 23.01. nicht dabei sein konnte kann trotzdem gerne teilnehmen!
- Am 16.01.2026 gab es das erste Treffen der AG Drehbuch. Das Drehbuch mit dem Titel "Unsichtbar" wurde von Autor und Produzenten Uğur Sofu vorgestellt und in der Arbeitsgruppe diskutiert. Die Arbeitsgruppe wird sich in Eigeninitiative mit der Weiterentwicklung des Drehbuchs beschäftigen und bis zum 8.2.2026 eine finale Fassung erstellen. Interessierte, die sich an der Arbeit am Drehbuch nachträglich beteiligen möchten, schicken bitte eine Anfrage an Uğur Sofu (film@sofumedia.eu) und/oder das Filmhaus Frankfurt (konsens@filmhaus-frankfurt.de).
- Am 11.12.2025 gab es ein erstes Informations- und Planungsgespräch mit Interessierten der Konsens-Filmproduktion auf dem Discord-Server von Konsens im Film
- Die Konsens-Filmproduktion als Kooperation zwischen Sofumedia / Uğur Sofu und Filmhaus Frankfurt wurde am 18.11.2025 beim Film & Media Meetup im Rahmen des Exground Filmfest erstmals vorgestellt
Im Oktober 2025 hat das Filmhaus Frankfurt das Projekt „Konsens im Film“ gestartet, um Barrieren in der Filmbranche abzubauen und Zugänge für Personen mit Behinderung, Migrationsgeschichte oder familiären Verpflichtungen zu erleichtern.
Nach einer Auftaktveranstaltung mit inspirierenden Vorträgen und Diskussionen sowie dem Aufbau eines offenen Discord-Servers für Austausch und Vernetzung folgt nun ein weiterer Schritt: Ein gemeinschaftliches Kurzfilmexperiment, das Inklusion und konsensdemokratisches Arbeiten nicht nur thematisiert, sondern im gesamten Entstehungsprozess lebt.
Der Produzent und Autor Uğur Sofu hat das Drehbuch für den Kurzfilm geschrieben und möchte es im Jahr 2026 realisieren. In einer besonderen Kooperation begleitet das Filmhaus Frankfurt die Produktion mit transparenten, offenen und hierarchiefreien Formaten.
Der Film
Der Film erzählt die berührende Geschichte von Christoph, der nach einem Schicksalsschlag zurückgezogen lebt und durch die zufällige Begegnung mit Aylin – die unachtsam auf einem Behindertenparkplatz parkt – mit seinen eigenen Empfindungen und Grenzen konfrontiert wird. Was als Missverständnis beginnt, entwickelt sich zu einem stillen Austausch über Verantwortung und Menschlichkeit, bevor Aylins Tochter Selin eine unerwartete Geste setzt, die alles verändert.
Uğur Sofu, der selbst seit seiner Kindheit an einer Gehbehinderung leidet, verarbeitet hier auch autobiografische Erfahrungen und hat daher ein persönliches Interesse barrierefrei zu produzieren.
Das Konzept
Die Arbeitsweise des Projekts beruht auf klaren Prinzipien: Entscheidungen werden konsensdemokratisch getroffen; Bedürfnisse der Beteiligten sollen berücksichtigt werden. Ein Mentor*innen-System ermöglicht, dass erfahrene Filmschaffende ihr Wissen teilen und Einsteiger*innen unterstützen. Der Produktionsablauf mit Budgetgestaltung, Drehplanerstellung und Drehabwicklung wird transparent gestaltet, wobei Hierarchien nur dort greifen, wo Sicherheit oder Haftungsgründe es erfordern.
Gesucht werden Menschen und Institutionen, die Lust haben, an einem Kurzfilm mitzuwirken – unabhängig von Vorerfahrung, Fähigkeiten oder möglichen Barrieren. Ob Kamera, Regieassistenz, Szenenbild, Organisation oder einfach Neugier auf kollektives Arbeiten: Alle sind eingeladen, Teil des Experiments zu werden.
Der Zeitplan
Der vorläufige Zeitplan umfasst bis Februar 2026 Besprechungen und Workshops, u.a. mit dem Konsensdemokratie-Coach Uwe Lübbermann, die Antragstellung für Filmförderung im März sowie ab Mai die konkrete Drehvorbereitung. Der Dreh ist für den Spätsommer 2026 geplant, die Fertigstellung für Ende des Jahres. Schließlich soll eine barrierefreie Fassung erstellt werden.
Informationen und Teilnahme
Über Besprechungstermine und Veranstaltungen informieren wir fortlaufend auf dem Discord-Server sowie in den sozialen Medien und im Newsletter vom Filmhaus. Wir empfehlen, sich bei Discord (kostenfrei) anzumelden und unsere sonstigen Kanäle zu abonnieren, um von den nächsten Teilnahmemöglichkeiten zu erfahren.
Interessierte bitten wir auf Discord im offenen Forum KONSENS-FILMPRODUKTION ihre Teilnahme anzumelden, gerne mit dem Hinweis auf mögliche Vorerfahrungen und das gewünschte Engagement.
Wenn Ihr Fragen zu Discord habt oder anderweitig mit uns in Kontakt treten wollt, schreibt uns gerne eine E-Mail an konsens@filmhaus-frankfurt.de. Der Account wird von SOFUMEDIA Film Production und Filmhaus Frankfurt verwaltet.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.filmhaus-frankfurt.de und www.sofumedia.eu
Der Kurzfilm ist eine Produktion von Uğur Sofu / SOFUMEDIA Film Production und wird extern begleitet vom Filmhaus Frankfurt mit seinem Projekt „Konsens im Film“.

Das Projekt KONSENS IM FILM wird finanziell unterstützt durch:


