GRIP 56
01.05.2017
Grußwort GRIP 56
Von Boris Rhein
Liebe Leserinnen und Leser der GRIP,
sehr geehrte Damen und Herren!
Hessens Filmemacherinnen und Filmemacher feiern Erfolge: Ihre Werke räumen Preise bei wichtigen Festivals ab und locken viele Zuschauer in die Kinos. Allein im vergangenen Jahr wurde der von Hessen geförderte Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ beim Deutschen Filmpreis mit sechs LOLAs bedacht und das Drama „Jonathan“ brachte Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Festivals. Der Kassenschlager „Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“ zählte mit knapp 1,2 Millionen Besuchern sogar zu den besucherstärksten deutschen Filmen des Jahres überhaupt.
Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortsetzen und investieren daher mehr denn je in junge Filmemacher. Insgesamt haben wir die Zuschüsse für die Filmförderung in diesem Jahr um zwei Millionen Euro erhöht, so dass sie sich nun auf fast zehn Millionen Euro beläuft. Und davon profitiert besonders der Nachwuchs: So gibt es seit diesem Jahr die Möglichkeit, nicht nur die Abschlussfilme der hessischen Hochschulabsolventen zu fördern, sondern auch die Debüt- und Zweitfilme.
Neu ist auch die Talent-Paketförderung: Junge Produktionsfirmen mit Sitz in Hessen können sich um eine mehrjährige Förderung bewerben. Sie werden über drei Jahre mit pauschal bis zu 150.000 Euro gefördert, wenn sie mindestens drei Kino- und/oder Fernsehfilmprojekte in dieser Zeit entwickeln.
Sie sehen: Wir arbeiten tatkräftig daran, das Filmland Hessen weiter voranzubringen.
Ich wünsche Ihnen allen Kraft und Erfolg für Ihre Ideen und Ihre Filme. Und dem Filmhaus Frankfurt und seiner Zeitschrift GRIP, die seit Jahren umfangreich über die Entwicklungen in der hessischen Filmlandschaft berichtet, danke ich für die geleistete Arbeit.
Allen Leserinnen und Lesern der 56. Ausgabe wünsche ich ein spannendes Lesevergnügen!
Herzlichst
Ihr Boris Rhein
Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst
Kategorie: Grußwort (bis GRIP 62)
Schlagworte: Politiker*in, Filmpolitik, Auszeichnung, Filmförderung, Filmwirtschaft, Nachwuchs
