GRIP 49
01.11.2013
Editorial GRIP 49
Von Redaktion
Liebe Leserinnen und Leser der GRIP !
Die Nächte werden länger, die Tage kürzer. Der Herbst hat uns wieder fest im Griff. Was kann also schöner sein, als dem nasskalten Wetter durch einen Besuch im Kino zu entfliehen? Die GRIP widmet sich in dieser Ausgabe einer besonderen Art Filmtheater, dem Kommunalen Kino, dessen Geschichte und Perspektiven uns Reinhard Kleber vermittelt. Fabian Schauren stellt uns die Arbeit des Bundesverbandes für Kommunale Filmarbeit (BKF) vor und verschafft uns einen Überblick über die bundesweite kommunale Kinolandschaft, während Erwin Herberling sich speziell der Hessischen Szene zuwendet.
Die Filmrestauratorin Anke Wilking und ihre Arbeit für die Murnau-Stiftung stellt uns Martin Loew vor, und mit den Firmenporträts von Alexander Scherer zu Varvani und Claudia Prinz zu MBF präsentieren wir zwei besondere Erfolgsgeschichten lokaler Filmdienstleister.
Zum Stand des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und seiner finanziellen Situation gab es beim Jour Fixe vom Filmhaus Frankfurt eine interessante Podiumsdiskussion, die Daniel Güthert für uns zusammengefasst hat. Von einem Teilerfolg der Initiative Hessen Film bei der Neustrukturierung der hiesigen Filmförderung berichtet Hannes Karnick. Zudem macht uns Karola Gramann auf die neuste Reihe der Kinothek Asta Nielsen aufmerksam: Privat-Vorstellungen von Filmamateurinnen.
In Sachen Kino gibt es Neues zu berichten aus Offenbach: zwei Kinoprojekte, die Philipp Mehler erkundet hat. Nach dem erfolgreichen Start der "Eastend-Screenings" stellt uns Alia Pagin die Konzeption der Reihe vor und Daniel Güthert wirft einen Blick zurück auf das 5. New Generations Filmfestival, bei dem sich alles um den jungen indischen Film dreht. Felix Fischl, Mitglied des jüngst gegründeten "Filmkollektivs Frankfurt" erzählt uns, "Wie der Underground-Film nach Frankfurt kam".
Zum "Streit in der Werbebranche" berichtet Traugott Maria Basedong, in dem das letzte Wort zwischen dem Frankfurter Reklamefilmpreis und dem Berliner Werbefilmpreis noch nicht gesprochen scheint. Und last but not least macht uns Daniel Güthert mit dem neuen Webportal "Film in Frankfurt" bekannt, das die Stadt aufgelegt hat. Abgerundet wird die Ausgabe der GRIP, wie gewohnt, durch das aktuelle Seminarprogramm vom Filmhaus Frankfurt.
Somit wünschen wir eine interessante Lektüre und viel Spaß demnächst im (kommunalen) Kino,
Ihr Redaktionsteam
Kategorie: Editorial
Schlagworte: GRIP, Filmhaus Frankfurt, Kino
