GRIP 41
01.11.2009
Grußwort GRIP 41
Von Markus Frank
Liebe Leserinnen und Leser der GRIP!
In den vergangenen Jahren ist die Kreativwirtschaft ins Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt, sie spielt im digitalen Zeitalter eine maßgebliche Rolle. Denn heute sind es die Kreativen, die einen entscheidenden Teil dazu beitragen, dass Technologien intelligent eingesetzt und weiterentwickelt werden, es sind die Kreativen, die über ihre Arbeit einer Stadt Dynamik und Attraktivität verleihen und die damit entscheidend für die Prosperität eines Standorts sorgen. Dies gilt für den am schnellsten wachsenden Bereich der Kreativwirtschaft, den Bereich Software/Games gleichermaßen wie für den Bereich des Films und der digitalen Bildbearbeitung.
Die Stadt Frankfurt sieht sich in der glücklichen Lage, in exponierter Stellung an dieser Entwicklung beteiligt zu sein - als Stadt, in der Kunst und Geist zu Hause sind und in der über 8.500 Unternehmen in einer florierenden Kreativwirtschaft mit mehr als 30.000 Menschen tätig sind.
Die Politik hat erkannt, dass Film und Filmproduktion unmittelbar das Image einer Stadt mitbestimmen. In Frankfurt werden Jahr für Jahr mehr als 1.000 Drehgenehmigungen erteilt, die Film- und Fernsehproduktion in Frankfurt nimmt stetig zu. Veranstaltungen wie das eDIT-Filmmaker’s Festival, die Verleihung der VDW Awards und des Hessischen Film- und Kinopreises, auch die Aktivitäten im Forum Film und Medien auf der Frankfurter Buchmesse sowie die vielen in Frankfurt beheimateten Festivals und Filmreihen spielen dabei eine maßgebliche Rolle. All diese Ereignisse dienen der Kommunikation, erreichen vielerlei Begegnungen als Voraussetzung für Koproduktionen, sie verschaffen den Zugang zum aktuellen Wissen und - das Allerwichtigste – sie ermöglichen die persönliche Teilnahme der hier ansässigen Akteure und Unternehmer am nationalen und internationalen Filmgeschehen.
Die Filmbranche in der gesamten Region Rhein-Main zu stärken, daran arbeitet auch das Filmhaus seit vielen Jahren; wir möchten alle Aktiven, Künstler wie Unternehmer, Newcomer wie Erfahrene, darin unterstützen, sich weiterhin in unserer Stadt und für unsere Stadt und die Region zu engagieren. Die Zukunftschancen sind da!
Allen Leserinnen und Lesern der GRIP wünsche ich viel Erfolg, zunächst natürlich eine informative Lektüre der vorliegenden Zeitschrift und spannende Begegnungen auf einem unserer Festivals!
Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Personal und Sport der Stadt Frankfurt am Main
Kategorie: Grußwort (bis GRIP 62)
Schlagworte: Politiker*in, GRIP, Filmpolitik
