GRIP 41
01.11.2009
Editorial GRIP 41
Von Redaktion
Liebe Leserinnen und Leser der GRIP,
oft gesagt und völlig zu Recht: eine der Standortstärken Frankfurt Rhein-Mains liegt im Dokumentarfilm. So wollen wir nun mit dieser Ausgabe der GRIP ein Künstler-Duo portraitieren, das gerade seinen jüngsten kritischen Film „Wenn Ärzte töten“ ins Kino bringt: Hannes Karnick und Wolfgang Richter – in einem Beitrag von Claudia Prinz. Dass Dokumentarfilme sich auch im Fernsehen guter Resonanz und starker Quoten erfreuen, konnte man auf einem Jour fixe des Filmhauses erfahren, über den Daniel Güthert zu berichten weiß.
Wie Frankfurt, als Drehort durchaus gut aufgestellt, sich weiterhin als Filmstadt profilieren will, wurde in einer Debatte mit dem Wirtschaftsdezernenten dargelegt; dass dazu das Filmhaus Frankfurt im anbrechenden zwanzigsten Jahr seines Bestehens immer wieder seinen Beitrag beisteuert, schildert Ralph Förg in einer Bestandsaufnahme. Mit einem Blick über den heimischen Tellerrand zum internationalen Medienkongress in Berlin, kolportiert von Gisela Waetzhold-Hildebrandt, erfahren wir, was die Republik unterdes in Sachen Film diskutiert.
Wer von der Filmproduktion spricht, sollte vom dazu gehörigen guten Ton nicht schweigen. Deshalb erlauben wir uns, in der vorliegenden Ausgabe der GRIP, beispielhaft einige der vielen erfolgreich in Frankfurt operierenden Unternehmen vorzustellen, die sich um Sprache, Synchronarbeit, Sound und Musik verdient machen. Die Werkstattberichte über die Firmen FunDeMental, das Herold-Studio, das Gutleut-Studio wie das Synchronstudio Metz Neun werden ergänzt durch einen Bericht Ralf Haberskis über die erste deutsche Moderatorenschule, das logo Institut. Otmar Hitzelberger weist in einem Beitrag auf die Arbeit einer unserer international operierenden Werbefilmproduktionen, Tempomedia, hin; was sich auf Landesebene nach der Fusion der Investitionsbank Hessen zur neuen Wirtschaftsbank tut, wird von Daniel Güthert kolportiert.
Selbstverständlich enthält die GRIP einen Überblick über die kommenden Seminare des Filmhauses, wer sich weiterbilden will, ist uns herzlich willkommen.
Zu guter letzt: Die allerherzlichsten Glückwunsche an das Mal Seh’n Kino für sein 25jähriges Jubiläum, das im November gefeiert werden kann. Bleibt uns, dem Publikum und den Filmemacherinnen und Filmemachern gewogen und mögen alle Himmel Preise über Euch regnen lassen – Ihr habt sie mehr als verdient!
Allen Leserinnen und Lesern der GRIP eine anregende Lektüre
Wünscht Ihnen Ihr Redaktionsteam
Kategorie: Editorial
Schlagworte: GRIP, Dokumentarfilm
