Filmland Hessen 1 / 2014
01.05.2014
Eine Nanny kommt selten allein
Für seine vierte Regiearbeit zieht es Matthias Schweighöfer wieder in die Mainmetropole
Von Alex Scherer
„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr", das könnte das Motto von „Der Nanny" sein. Was aber macht einen guten Vater eigentlich aus? Die Antwort erfahren wir von Matthias Schweighöfer, der dieses Jahr wieder an den Main zurückkehren will. In seiner derzeit geplanten Kinokomödie „Der Nanny" spielt Schweighöfer den karrieresüchtigen Scheidungsanwalt Clemens. Sein perfekt organisiertes Leben gerät allerdings gehörig durcheinander, als er sich plötzlich um seine beiden Kinder kümmern muss. Kurzerhand heuert er Rolf als männliche Nanny an (gespielt von Milan Peschei), der jedoch eher das glatte Gegenteil von Clemens ist; nämlich ein, wenn auch charmanter, Müßiggänger.
Soweit man bereits erfahren konnte, verlangt der Film auch einiges an Körpereinsatz. „Diesmal wird es ein wenig gewalttätiger", verriet Schweighöfer Anfang des Jahres augenzwinkernd in einem Interview. Schweighöfer trainiert für seine neue Rolle mindestens zweimal pro Woche. In „Der Nanny", die gleichzeitig von seiner Produktionsfirma Pantaleon Films produziert wird, führt er außerdem zum vierten Mal Regie. Der Film lebt von der Spannung zwischen den zwei so unterschiedlichen Charakteren Rolf und Clemens. Die beiden Hauptfiguren müssen bereit sein, sich aufeinander einzustellen und voneinander zu lernen. Dabei lernen sie vor allem, was einen guten Vater ausmachen sollte: Liebe und Verantwortungsbewusstsein.
Gefördert wird der Film von der Filmförderungsanstalt (FFA), die sich mit 400.000 Euro an dem Projekt beteiligt, wie auch von Hessen Invest Film. Hier sind insgesamt 700.000 Euro an Fördermitteln zugesagt. Die Hälfte der Drehzeit wird dabei in Hessen stattfinden, voraussichtlich im Sommer. 2015 soll Schweighöfers Komödie in die Kinos kommen.
Kategorie: Bericht/Meldung (GRIP INFO + Filmland Hessen-Beiträge)
Schlagworte: Filmemacher*in, Spielfilm, Dreharbeiten, Filmproduktion, Filmförderung
