Filmland Hessen 1 / 2010
01.05.2010
Feuerwerk und lobende Worte
Mit einem Empfang begeht das Filmhaus Frankfurt sein 20-jahriges Bestehen
Von Ralph Förg
Ein Jubiläum und Jahresempfang im Januar zugleich: das Filmhaus hatte sich entschlossen, das 20-jährige Bestehen seines Vereins gebührend zu feiern. Rund 250 Gäste waren der Einladung gefolgt und kamen in die neuen Räume in der Ostbahnhofstraße - Künstler und Unternehmer aus der Filmszene, Politiker aus Stadt und Land, Stadtverordnete wie Abgeordnete des Landtages. Aus dem Kreis des ehemaligen Kuratoriums, das das Filmhaus seit seiner Gründung unterstützt und begleitet hatte, waren der frühere Frankfurter Kulturstadtrat Hillmar Hoffmann und Helmut Herbst, ehemals Leiter der Filmabteilung der Hochschule für Gestaltung (HfG), erschienen. Im Namen des Filmhausvorstands hieß Guido Hettinger, Medienanwalt (Brehm & v. Moers), den Kulturdezernenten der Stadt Frankfurt, Felix Semmelroth, und die Vorsitzende des Kulturausschusses Alexandra von Hannover willkommen. In seiner Ansprache wies Semmelroth auf die Singularität des Filmhauses als aktive Vereinigung von Filmemachern hin, die aus der Stadt nicht wegzudenken sei. Auch von Landesseite kamen lobende Töne: Stellvertretend für die Ministerin und im Namen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) sprach Günter Schmitteckert dem Filmhaus und seinen Mitgliedern Dank aus. Das Engagement der durch das Filmhaus vertretenen Filmschaffenden sei produktiv für Hessen, das Filmhaus ein fairer Ansprechpartner in fachlichen und politischen Belangen.
Ernst Szebedits, Geschäftsführer der Neuen Pegasos Filmproduktion und ehemals Leiter des Filmhauses, ließ es sich nicht nehmen, die ereignisreiche Geschichte des Filmhauses Revue passieren zu lassen, und Cia Torun, junge Filmemacherin aus Frankfurt, sprach sich vehement für eine verstärkte Unterstützung seitens des Landes für junge Filmemacher aus. Schließlich blieb mir als Filmhaus-Geschäftsführer nur, allen Mitarbeitern, Förderern und Freunden des Filmhauses für die geleistete Unterstützung zu danken und daran zu erinnern: „Es war noch nie so leicht wie heute, einen Film zu drehen. Es war noch nie so schwer, einen guten Film zu drehen." Höhepunkt des Abends jedoch war zuletzt das Feuerwerk von Special Effects-Altmeister Günther Haarstark - von den Gästen begeistert aufgenommen.
Kategorie: Bericht/Meldung (GRIP INFO + Filmland Hessen-Beiträge)
Schlagworte: Filmhaus Frankfurt, Filmkultur, Filmpolitik, Institution
