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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

zappen Sie noch oder streamen Sie schon? Web-TV ist auf dem Vormarsch und steht im Fokus dieser Ausgabe der GRIP: Ob es sich bei diesem alternativen Sendeformat um das Fernsehn der Zukunft handelt untersucht Reinhard Kleber, der sich den Umgang der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender und ihrem zunehmenden Online-Engagement auseinandersetzt. Das Web-TV-Angebot des HR hat Andrea Wenzek ins Blickfeld gerückt. Aber nicht nur die Sendeanstalten stellen sich um – über neue Ausbildungskonzepte hessischer Hochschulen und das Netzreporter-Programm der hFMA berichtet Lisa Klein. Bereits viel Erfahrung in der Produktion von Webformaten konnte das Frankfurter Animationsstudio Scopas Medien sammeln, welches Brendan Berk besucht hat. Alex Scherer hingegen hat sich die Gießener Produktionsfirma Dobago genauer angeschaut, die sich vor allem auf ihre eigenproduzierte Webserie "Number of Silence" konzentriert.

Im Portrait dieser Ausgabe findet sich der Frankfurter Filmproduzent Daniel Zuta, den uns Claudia Prinz vorstellt – wir danken der Daniel Zuta Filmproduktion auch für die Bereitstellung des Materials für unsere Bilderstrecke im Heft.

Die HfG-Studentin Brenda Lien, deren Kurzfilm "Call of Cuteness" im Wettbwerb der diesjährigen Berlinale lief, berichtet von ihren Erfahrungen auf dem Hauptstadtfestival. In Frankfurt ist hingegen gerade das 10. Lichter Filmfest zu Ende gegangen, Tobias Hüser und Philipp Mehler fassen die Höhepunkte des diesjährigen Programms zusammen.

Birgit Schweizer stellt uns das Unternehmen Westend Film & TV vor, das seit fast 30 Jahren erfolgreich für den TV-Sektor produziert, und Reinhard Kleber hat mit Jakob Gisik gesprochen, der im Sommer in Hessen sein Langfilmdebüt "EneMe" realisieren will. Welch große Bedeutung Verwertungsgesellschaften für Künstler und Publizisten haben, erklärt uns Brendan Berk und gibt uns einen Überblick der wichtigsten Player hierbei.

Dass auf dem seit 2003 stattfindenden deutsch-französischem Filmtreffen auch Frankfurter Filmemacher zugegen sind, weiß Andrea Wenzek, und auch über die Initiative "Festivalarbeit gerecht gestalten" kann sie berichten. Wie die neue hessische Filmförderungen im ersten Jahr ihres Bestehens abgeschnitten hat und wohin der Förderexpress in Zukunft brausen soll, hat Daniel Güthert zusammengefaßt. Er stellt auch den neuen Fördertopf "German Motion Picture Fund" der Bundesregierung vor und unterhält sich mit dem Frankfurter Filmemacher Hermann Vaske über dessen aktuelles Dokuprojekt "Why are we creative?".

Alles Themen, von denen wir hoffen, daß sie in ihrer Breite und Aktualität auf das Interesse unsere Leser stoßen. Wir wünschen eine aufschlussreiche Lektüre und einen schönen Kinosommer,

Herzlichst,

Ihre GRIP-Redaktion

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