Wir helfen Ihnen Ihre Visionen zu verwirklichen!

GRIP 44

Liebe Leserinnen und Leser der GRIP!

Sie wird geliebt, sie wird gehasst: die Filmkritik. Dort, wo sie ihren Namen verdient, trägt sie dazu bei, nicht nur die Filme, auf die sie sich bezieht, besser zu verstehen. Sie ist notwendiger, unentbehrlicher Bestandteil eines gesellschaftlichen Diskurses, Vermittlerin zwischen den ästhetischen Ansprüchen der Filmemacher und ihrem Publikum. Sie mehrt Wirkungen und Bedeutungen des Films. Im besten Falle klärt sie auf: über Filme, wie über die Welt, die wir gestalten. Mit dieser Ausgabe der GRIP haben wir uns entschlossen, die Filmkritik in den Focus zu nehmen.

Reinhard Kleber schildert die Veränderungen, der sie im Informationszeitalter unterliegt, näheres aus der Sicht der traditionellen Printmedien skizziert Claudia Lenssen. Rudolf Worschech, Redaktionsleiter der epd Film bietet einen Einblick in das Konzept seiner wegweisenden Publikation und auch unser Stadtmagazin „Strandgut“ wird durch Claus Wecker präsentiert. Hermann Wygoda schließlich fragt nach den Ausbildungsstätten des Filmjournalismus.

Zwei Unternehmensportraits und ein Künstler: Claudia Prinz berichtet über die mitunter atemraubenden Aktivitäten der Firma HFX und zeichnet das Portrait des Filmemachers Wilhelm Rosing.  Martin Loew weiß von der Firma Perentie Productions, auf Naturdokumentationen spezialisiert, zu berichten.  Anlässlich des 30jährigen Bestehens der AG DOK übernehmen wir mit freundlicher Genehmigung des Magazins cinearte ein Interview, das Christoph Brand mit Thomas Frickel, dem langjährigen Vorsitzenden, geführt hat. Maria Wismeth, Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung präsentiert Überlegungen zur Neugestaltung der heimischen Förderlandschaft.

Was soll aus dem Frankfurter Turm Kino werden? Warum erhielt das Valentin Filmtheater erstmals keinen hessischen Förderpreis? Daniel Güthert widmet sich diesen Fragen in jeweils eigenständigen Beiträgen. Klaus-Peter Roth berichtet von der 16. Ausgabe des Festivals „Kuba im Film“. Die Hessische Film und Medienakademie hFMA geht ins dritte Jahr, über das akademische Netzwerk berichtet Geschäftsführerin Anja Henningsmeyer. Was die Zukunft der Branche bei digitalen Märkten angeht, erfuhr Gisela Waetzold-Hildebrandt bei den „Berlin Lectures“. Was zu Hause geschah, zeichnete Jill Klohe mit einem Insider-Bericht über ein Seminar auf, das hier in den 60er-Jahre-Mauern des Filmhauses Frankfurt stattfand.

Allen Wissbegierigen sei über die Lektüre unserer vorliegenden GRIP hinaus ein Besuch unserer Seminare ans Herz gelegt, vielleicht schauen Sie aber auch bei unserer derzeit laufenden Veranstaltungsreihe  „Creative Lectures“ vorbei? Wir freuen uns, sie zu sehen und wünschen Ihnen allen einen schönen und erfolgreichen Filmsommer!