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GRIP Info: Jubiläumsfeier des Frankfurter Kokis im DFF wird nachgeholt

Denken cinephile Menschen an Frankfurt, fällt ihnen natürlich sofort das renommierte Deutsche Filminstitut & Filmmuseum (DFF) ein. Das damals noch stadteigene Museum mit integriertem Kommunalen Kino (Koki) wurde 1984 eröffnet.

Im Dezember 2021 beging das Koki sein 50-jähriges Jubiläum, pandemiebedingt ganz ohne Feier, aber mit der Neuauflage seiner ersten Filmreihe – dem Buster Keaton Festival. Die Jüngeren mögen einwenden: Da liegt ein Rechenfehler vor; das ist erst 37 Jahre her! Doch das Koki ist schon viel älter. Bereits am 3. Dezember 1971 wurde es von der Stadt im Theater am Turm am Eschenheimer Turm eröffnet, maßgeblich vorangetrieben von Hilmar Hoffmann, dem damaligen Kulturdezernenten. Er griff wie in vielen anderen Städten der Republik auf die Idee von Akteur*innen aus der Filmclubbewegung der 1950/60er Jahre zurück: Filmkunst soll subventioniert in festen Spielstätten gezeigt werden. Das Koki Frankfurt war bundesweit das vierte seiner Art und das erste deutsche Kino, das den Namen Kommunales Kino führte und damals noch direkt der Kulturbehörde unterstellt war. Die Jubiläumsfeier wird 2022 nachgeholt.

Red / AW

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