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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

mit großer Trauer haben wir zur Kenntnis genommen, dass Professor Hilmar Hoffmann verstorben ist. Der langjährige, legendäre Kulturstadtrat in Frankfurt (1970 – 1990) war zur Zeit der Gründung des Filmhauses Mitglied des damaligen Kuratoriums. Wir erinnern an ihn mit einer Rede, die Kulturdezernentin Ina Hartwig auf der Gedenkfeier für Hilmar Hoffmann im Schauspiel Frankfurt gehalten hat und die wir mit freundlicher Genehmigung der Stadt hier abdrucken.

Im Fokus dieser Ausgabe aber steht der filmische Nachwuchs. Reinhard Kleber gibt uns zunächst einen Überblick über die deutsche Filmhochschulszene und informiert über bundesweite Förderprogramme. Was dabei hessische Filmhochschulen ihren Studierenden zu bieten haben, hat Dominik Hilfenhaus recherchiert. Und Philipp Mehler hat gezielt Förderprogramme für Filmhochschulabsolventen in Hessen unter die Lupe genommen. Mit dem komplexen Berufsbild des Aufnahmeleiters hat sich Andrea Wenzek auseinandergesetzt. Und wer sich bereits mehr mit dem Ende als dem Anfang seiner beruflichen Laufbahn beschäftigt, dem sei Daniel Gütherts Artikel zur Pensionskasse Rundfunk ans Herz gelegt.

Über eine Frankfurter Produktionsfirma, die bereits seit langem fest im Sattel sitzt, berichtet Claudia Prinz, die bei Strandfilm zu Besuch war. Alexander Jürgs liefert ein Porträt des Frankfurter Regisseurs Claus Withopf.

Über Konzepte zum Ausbau nachhaltiger Kinos berichtet Erwin Heberling, und passenderweise wurde das Frankfurter Mal Seh‘n-Kino für sein Engagement in diesem Bereich beim Kino-Nachhaltigkeitspreis 2018 mit einer Würdigung geehrt – Daniel Güthert war dabei und hat sich auch die neugestalteten Harmonie-Kinos angesehen. Dass es Kinos im digitalen Zeitalter generell schwerer haben zu bestehen, sollte sich herumgesprochen haben. Umso wichtiger ist daher das hessische Kinoinvestitionsprogramm, über dessen Stand Birgit Schweitzer informiert.

Ohne Kinos undenkbar sind Filmfestivals und Filmreihen. Margrit Frölich berichtet über die Reihe Film des Monats der evangelischen Filmjury; Claus Wecker hat die Filmreihe zur Frankfurter Baugeschichte besucht und Alexander Scherer war auf der vierten Ausgabe der Seriale, dem Gießener Festival für digitale Serien. Das Jugendmedienfestival Visionale, bei dem das Filmhaus Frankfurt als Mitveranstalter fungiert, feiert im November sein 30. Jubiläum. Ralph Förg lässt die Geschichte des Festivals Revue passieren. Und kurz vor seiner ersten Ausgabe steht das neugegründete Frauenfilmfestival Remake, über das Birgit Schweitzer berichtet.

Nach dem Ende der Hitze sollte Sie, liebe Leserinnen und Leser, also nur noch die Lektüre dieser GRIP-Ausgabe vom Kinobesuch abhalten. Nachwuchsfilmer und Kinobetreiber gleichermaßen werden es Ihnen danken.

Herzlichst,

Ihre Redaktion

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