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Hessen gründet "Biennale des Bewegten Bildes"

Hessen gründet "Biennale des Bewegten Bildes"

Neue Fachmesse soll den Medienstandort profilieren / Daniel Güthert

Mit einem neuen Fachkongress "rund um das bewegte Bild" will Hessen dem Boom digitaler Bilderwelten Rechnung tragen und damit dem Film- und Medienstandort neue Impulse verleihen, wie die Hessische Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) verkündete. Ab 2013 soll die "Biennale des Bewegten Bildes - B3" alle zwei Jahre das internationale Fachpublikum nach Frankfurt ziehen und damit die bisherige digitale Produktionsmesse, die Edit, die seit 1998 jährlich in Frankfurt stattfand, ablösen.

Die drei Träger der Edit - das Land, die Stadt Frankfurt und die Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR) – sind ich einig gewesen, die Edit unter veränderten Vorzeichen der Branche weiterzuentwickeln. Stärker als bisher wird auf die enge Verschränkung von Film, TV, Games, Internet bis hin zur Werbung und Kommunikationsbranche Bezug genommen. Zusätzlich soll auf die institutionsübergreifende Allianz zwischen Hochschulen und der Film- und Medienwirtschaft insgesamt gesetzt werden.

Erarbeitet wurde das Modell von der Hochschule für Gestaltung, Offenbach (HfG) in Zusammenarbeit mit der Hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und in Abstimmung mit den Trägern und Vertretern der Medienwirtschaft. So skizzierte der Präsident der HfG, Bernd Kracke, anlässlich der Konzeptpräsentation die Leistungsschau als einen Dreisprung, bestehend aus einem Festival, einem Ausstellungsparcours und dem Campus. Eine Beschränkung auf bestimmte Genres oder Formate sei grundsätzlich nicht erwogen; auch Kurz- oder Experimentalfilm sollten gleichermaßen zu ihrem Recht kommen wie der klassische Spielfilm. Selbst ein internationaler, mit Preisen dotierter Filmwettbewerb ist im Festival vorgesehen. Nicht zuletzt soll das Schlaglicht aber gerichtet sein auf die Vielfalt von Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten, wie sie sich unter anderem aus der Games-Industrie, der Werbung oder der Smartphone-Applikation ergeben.

Die Premiere in Frankfurt ist für Oktober 2013 geplant. Mit einer Kick-Off-Veranstaltung am 7. Dezember 2012 soll noch in diesem Jahr ein Vorgeschmack auf das Biennale-Konzept geben werden.

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