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Projektspiegel HessenInvestFilm

Projektspiegel HessenInvest Film
In ihren Sitzungen am 27. November 2008 und 26. März 2009 hat die Bewertungskommission folgende Projekte mit insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Förderung empfohlen:

1./ Max Schmeling
Verwendungszweck: Kinospielfilm
Genre: Biopic / Drama
Antragsteller: Herold Productions GmbH
Regie: Uwe Boll
Produktion: Herold Productions
Budget: 7,4 Mio. Euro
Förderzusage: 650.000 Euro
Projektbeschreibung: Der Film erzählt die Lebensgeschichte des deutschen Boxweltmeisters Max Schmeling zwischen 1930 und den späten vierziger Jahren: seine großen sportlichen Erfolge und die Niederlage im zweiten Kampf gegen Joe Louis, seine Liebe zu Anny Ondra, aber auch seine Verflechtung mit den Nazis zwischen Nähe zu den Machthabern und Einsatz für verfolgte Juden.

2./ Sushi in Suhl
Verwendungszweck: Kinospielfilm
Genre: Tragikomödie
Antragsteller: StarCrest Media GmbH
Regie: Matthias Kiefersauer
Produktion: StarCrest Media GmbH, Carl Schmitt
Budget: 2,5 Mio. Euro
Förderzusage: 450.000 Euro
Projektbeschreibung: Hintergrund des Films ist die wahre Geschichte des legendären Thüringer Gastwirts Rolf Anschütz, der ab Mitte der 60er Jahre aus seinem gutbürgerlichen Suhler Wirtshaus „Waffenschmied“ das weltbekannte einzige Japanrestaurants der DDR macht, in dem hohe Funktionäre, Diplomaten, Wirtschafts- und Sportdelegationen, aber auch Brigaden und die Stasi mittels japanischer Gastmahle und Waschrituale für zwei Stunden dem real-existierenden Sozialismus entfliehen.

3./ Die kommenden Tage
Verwendungszweck: Kinospielfilm
Genre: Melodrama
Antragsteller: Badlands Film, Berlin
Regie: Lars Kraume
Produktion: Badlands Film, Berlin
Budget: 6,6 Mio Euro
Förderzusage: 450.000 Euro
Projektbeschreibung: Vor dem Hintergrund der instabilen Weltlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts über die nahe Zukunft der nächsten Jahrzehnte erzählt der Film anhand des Mittelstandskindes Laura Kuper und ihrer Familie eine realitätsnahe Entwicklung unserer Welt in 20 Jahren.

4./ SHAHADA / Die Himmelsleiter
Verwendungszweck: Kinospielfilm
Genre: Drama
Antragsteller. bittersuess pictures gmbh
Regie: Burhan Qurbani
Produktion: bittersuess pictures gmbh
Budget: 720.000 Euro
Förderzusage: 70.000 Euro
Projektbeschreibung: Ein Episodenfilm, der parallel die Geschichte von drei jungen Menschen muslimischen Glaubens aufrollt, die durch Krisen, was Glauben und Werte angeht, eine persönliche Entwicklung erfahren und ihr Leben verändern.

5./ Die Wahrheit über Dracula
Verwendungszweck: Kino-Dokumentarfilm
Antragsteller: U5 Filmproduktion
Regie: Stanislaw Mucha
Produktion: U5 Filmproduktion
Budget: 330.000
Förderzusage: 100.000 Euro
Projektbeschreibung: Auf den Spuren von Bram Stokers Roman „Dracula“ begibt sich der Dokumentarfilmer Stanislaw Mucha auf eine Reise durch Rumänien, das die von dem rumänischen Fürsten und grausamen Kriegsherrn Vlad Tepes inspirierte literarische Erfindung sich zueigen und zu einem Exportschlager gemacht hat, der jährlich Tausende von Touristen anzieht.

6./ La Bohème – ein böhmisches Dorf?
Verwendungszweck: Kino-Dokumentarfilm
Genre: Dokumentarfilm
Antragsteller: BohèmischFilm
Regie: Maria Böhm / Pavel Schnabel
Produktion: Badlands Film, Berlin
Budget: 350.000 Euro
Förderzusage: 70.000 Euro
Projektbeschreibung: Zwischen Gegenwart und historischer Kollage geht der Film der Frage nach, was die Bohème mit Böhmen und was diese mit Zigeunern zu tun haben, die im Französischen und Englischen alle mit demselben Wort bezeichnet werden, und trifft dabei auf Protagonisten einstiger und neuer Bohème.

7./ Anatolische Liebesbriefe
Verwendungszweck: Kinospielfilm
Genre: Komödie / Family Enterainment
Antragsteller: Yilmaz Arslan Filmproduktion
Regie: Yilmaz Arslan
Produktion: Yilmaz Arslan Filmproduktion, Paul Thiltges Distributions, Tunje Berns Dschoint Ventschr, CH
Budget: 4,6 Mio. Euro
Förderzusage: 600.000 Euro
Projektbeschreibung: Der arme Tagelöhner Hasan verliebt sich unsterblich in Ayse, die Tochter eines reichen Grundbesitzers. Da er kein Brautgeld zahlen kann, arbeitet er wie ein Besessener in Germanien als Gastarbeiter in den unterschiedlichsten Berufen. Doch Hasan kommt zu spät, denn Ayse wurde von ihrem herrischen Vater zwangsverheiratet. Doch dank des Beistands dreier ungewöhnlicher Helfer, eines sprechenden Esels und zweier streitsüchtiger Gartenzwerge voller Heimweh, gibt es doch ein Happy End für Hasan und seine Ayse.

8./ Der Liebe wegen – Beate Klarsfeld
Verwendungszweck: Kino-Dokumentarfilm
Genre: dokumentarisches Personenporträt
Antragsteller: Klarfilm
Regie: Hanna Laura Klar
Produktion: Klarfilm
Budget: 207.000 Euro
Förderzusage: 100.500 Euro
Projektbeschreibung: Mit ihrer Ohrfeige für den Bundeskanzler Kiesinger, mit der sie auf das ungesühnte Unrecht der Nazizeit und die bruchlose Wiedereingliederung von NS-Funktionsträgern in das Nachkriegs-Westdeutschland aufmerksam machen wollte, wurde die mit dem Holocaust-Überlebenden Serge Klarsfeld verheiratete Deutsche Beate Klarsfeld 1968 weltweit bekannt.