Wir helfen Ihnen Ihre Visionen zu verwirklichen!

Henry Maske steigt wieder in den Ring

Henry Maske steigt wieder in den Ring
In Uwe Bolls neuem Film soll der Ex-Profi die Boxlegende Max Schmeling verkörpern
Von Cihan Polat

Regisseur Uwe Boll ist begeistert. Für ihn ist Henry Maske die Idealbesetzung, um in seinem neuen Film Max Schmeling darzustellen Eine Anekdote besagt, daß Schmeling selbst sich seinen Freund Maske in seiner Lebensrolle gewünscht habe, falls seine Biographie jemals verfilmt würde.

Ohnehin sind Uwe Boll und sein Producer Wolfgang Herold (Herold Productions, Frankfurt) überzeugt, mit Henry Maske einen Darsteller gefunden zu haben, der nicht nur in punkto Kampftechnik seinem Vorgänger sehr ähnelt, sondern genau wie dieser „in beinahe jeder Lebenssituation eine stoische Ruhe zu bewahren scheine“, so Herold. Im Film sollen keine Fights und Knock-Outs im Vordergrund stehen, sondern vielmehr der Konflikt der Hauptfigur. Es soll die Geschichte eines jungen Sportlers erzählt werden, der sich während der Nazi-Diktatur nicht von dem totalitären System instrumentalisieren lässt, sondern seine Position dafür nutzt, anderen zu helfen.

Die Zusammenarbeit von Wolfgang Herold und Uwe Boll reicht bis 1996 zurück, als sie erstmals im Soundbereich kooperierten. Nach mehreren erfolgreichen internationalen Projekten und ihrem bisher größten kommerziellen Erfolg "Die Schwerter des Königs" (2005) wird mit "Max Schmeling" erstmals ein Film in deutscher Sprache realisiert, der neben der Förderung seitens der DFFF auch von Hessen Invest Film mitfinanziert wird. Die Dreharbeiten, die Ende Mai starten sollen, werden größtenteils in Kroatien, Berlin und teilweise in Hessen erfolgen. Verarbeitet wird der Ton in den Herold Studios in Frankfurt. Als Frankfurter Filmproduzent lobt Wolfgang Herold das Potential der hessischen Filmlandschaft. Die Infrastruktur und Vitalität des Rhein-Main Gebiets sei bundesweit einmalig und könnte im Drehbereich noch besser genutzt werden, wenn die hessische Filmförderung insgesamt noch wettbewerbsorientierter aufgestellt wäre.