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Filmprojekte möglich machen

Filmprojekte möglich machen
Eine Rückschau auf die Erfolge von Hessen Invest Film in 2008
Von Polia Bauer* und Ursula Vossen*

Der Finanzierungsfonds HessenInvestFilm blickt auf ein erfolgreiche Bilanz des Geschäftsjahres 2008 zurück. In vier Sitzungen lagen der Bewertungskommission insgesamt 32 Projekte mit einem Gesamtbudget von 144 Mio. Euro und einem beantragten Darlehensvolumen von 12,5 Mio. zu Bewertung vor. Davon erhielten zehn Projekte mit einem Darlehensvolumen von insgesamt 4,14 Mio. Euro eine Förderzusage.

Zu den geförderten Projekten zählen die Biopics „Schweitzer“ über den Arzt, Philosophen und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer und „Max Schmeling“ von Herold Productions mit Henry Maske in der Titelrolle der deutschen Boxlegende sowie das Zukunftsdrama „Die kommenden Tage“ von Lars Kraume und Badlands Film, das unter anderem in Frankfurt und im Hochtaunus gedreht wird.
Die hochkarätig besetzte Verfilmung der Biographie Hildegard von Bingens „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ erhielt ebenso eine Förderzusage wie die 13-teilige Fernsehserie „Geld Macht Liebe“, die komplett in Bad Homburg und Frankfurt gedreht wurde und ab 6. Juli 2009 zur Primetime in der ARD läuft.

Förderung für Dracula und Sandmännchen
Ebenfalls gefördert wurde der Animationsfilm „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“ von scopas medien, in dem die aus dem Fernsehen bekannte Sandmann-Figur mit Hilfe eines kleinen Jungen die Träume der Menschen rettet. Drehstart für den aufwendig in Stop-Motion-Technik in Kombination mit Realfilm produzierten Familienfilm, war der 1. April 2009. Im Dokumentarbereich erhielten die Filme „Die Wahrheit über Dracula“ von Stanislaw Mucha auf den Spuren des berühmtesten Blutsaugers der Welt im heutigen Rumänien und „La Bohème – ein böhmisches Dorf?“ von Maria Böhm und Pavel Schnabel ein positives Votum.

Transparenz in den Förderkriterien
Die Förderentscheidungen auf Basis vier gleichgewichtiger Kriterien hat sich auch 2008 in der Praxis bewährt. Die transparent kommunizierten Kriterien sind: Qualität des eingereichten Projektes, Imageeffekt für Hessen, Regionaleffekt und viertens die Wirtschaftlichkeitserwartung. Um Produzenten und Antragsteller besonders bei dem letzten Punkt zu unterstützen, hat Hessen Invest Film ein Recoupmentraster entworfen, das ab der nächsten Einreichung verbindlich zu den Antragsunterlagen gehört und per Internet zusammen mit den weiteren Antragsunterlagen downloadbar ist. Basisinfos über die Förderung durch Hessen Invest Film werden verstärkt national und international durch den neuen Folder „Filmförderung in Hessen“ kommuniziert. Erstmalig wurde er während der Berlinale 2009 vorgestellt und stieß auf ein breites positives Echo.

Kooperation mit Baden- Württemberg
Zur optimierten Aufstellung von HessenInvestFilm im Jahr 2008 gehört auch neben der personellen Verstärkung das Abkommen mit der MFG Baden-Württemberg über die gegenseitige Anerkennung von im Nachbarland erzielten Regionaleffekten. Im Rahmen dieser Förderkooperation erhielt in der Sitzung vom 26. März die mit märchenhaftem Ton erzählte Gastarbeitergeschichte „Anatolische Liebesbriefe“ von Produzent und Regisseur Yilmaz Arslan eine Förderzusage. Für den Film wird in Hessen mittels modernster Animationssoftware die realitätsgetreue Gesichtsanimation von Hasans ungewöhnlichen Mitstreitern auf höchstem Niveau produziert.

*Polia Bauer und Ursula Vossen sind Förderreferentinnen bei der IBH

Nächste Fördertermine:
Die nächsten Fördertermine sind der 24. September und der 10. Dezember.
Ansprechpartner:
Polia Bauer / IBH
Tel. +49-69-133 850 7813
Polia.bauer@ibh-hessen.de
Dr. Ursula Vossen / IBH
Tel. +49-69-133 850 7825
Ursula.vossen@ibh-hessen.de