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„Besser hört nie auf“

„Besser hört nie auf“
Die hessische Film- und Medienakademie zieht eine erste Bilanz
Von Anja Henningsmeyer*

Mittlerweile ist sie in Hessens Medienlandschaft eine bekannte Größe, die hessische Film- und Medienakademie (hFMA) - Ihr Motto “Besser hört nie auf”. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Sommer 2008 hat das neue Hochschulnetzwerk eine Fülle von Projekten angestoßen und sich als neue Instanz in Sachen akademischer Film- und Mediennachwuchs empfohlen. So hat sich die hFMA erstmals beim Berlinale-Empfang der Hessischen Landesregierung vorgestellt und hat im Berlinale-Filmmarkt eine Kurzfilmrolle mit zehn ausgewählten Hochschulfilmen präsentiert, die dem Publikum das kreative Potential Hessens aufzeigen sollten. Auch auf der Computermesse Cebit war die hFMA vertreten ebenso wie beim MedienMittwoch in Frankfurt. Und schließlich engagierte sich die hFMA auch als Partner der diesjährigen Lichter-Filmtage. Alles Signale, um auf den heimischen Nachwuchs aufmerksam zu machen und ihn nach Kräften zu fördern.

Der hessischen Hochschulszene zu neuer Sichtbarkeit zu verhelfen ist eines der Tätigkeitsfelder; kooperative Lehrangebote zu entwickeln ein anderes. Mit Workshops, in denen sich Studierende aus jeweils drei Hochschulen zusammenfinden, werden zur Zeit neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in größerem Maßstab als bisher erprobt. So halfen die Arthouse-Filmer Cyril Tuschi und Veit Helmer im Auftrag der hFMA sieben Kurzfilm-Ideen zur Produktionsreife zu entwickeln. Die Projekte werden nun mit Unterstützung der ansässigen Branche realisiert.

Ihren gelungenen Auftakt verdankt die hFMA, mit einer Anschubfinanzierung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst an den Start gegangen, auch den maßgeblichen Partnern in der Region. Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR), das DIF, die Filmförderung, das Film- und Kinobüro und das Filmhaus Frankfurt stehen beispielhaft für viele Institutionen und Personen, die uneigennützig zur Seite standen.
Projektvorhaben, die inzwischen durch die kommunikative Arbeit der Geschäftsstelle zwischen den Mitgliedern und Firmen generiert wurden, belegen: die Idee der hFMA zahlt sich aus. Die weitere Entwicklung des medienpolitischen Pionierprojektes bleibt dennoch spannend und wird nicht unwesentlich vom zukünftigen Budget abhängen.

* Anja Henningsmeyer ist Geschäftsführerin der Hessischen Film- und Medienakademie (HFMA)