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Grußwort
Von Liane Jessen, Leiterin der Redaktion Spielfilm im Hessischen Rundfunk

Frankfurts Image als weltoffene Großstadt, als Verkehrs- und Handelszentrum wird durch verschiedene bekannte Faktoren geprägt – den Airport, die Messe, die City mit ihren Bankentürmen. Aber immer noch ist zu wenig im Bewusstsein der Stadtbevölkerung verankert, dass es Filmleute waren und sind, die das Image Frankfurts durch ihre Arbeit in die Welt bringen. Es sind Filmschaffende, die mit ihren immer wieder neu kreierten Bildern dem Ansehen Frankfurts Geltung verschaffen. Es sind die bildproduzierenden Künstler und natürlich auch die alltagsorientierten Berichterstatter, die Frankfurts Renommee mehren, in dem sie immer wieder neue Ansichten erkunden, erfinden und präsentieren. Dass dabei dem Hessischen Rundfunk im Kreis der hier ansässigen Filmwirtschaft eine entscheidende Bedeutung zukommt, versteht sich von selbst. In der alltäglichen Berichterstattung ebenso wie im dokumentarischen oder fiktionalen Filmschaffen. Die mittlerweile gut aufgestellte und reichhaltige Film- und Medienlandschaft in Hessen könnte es dennoch gut vertragen, wenn sich im eigenen Land ihre Bedeutung und Tragfähigkeit stärker ins Selbstbewußtsein der Bürger einschreiben könnte.

Film hat in Hessen eine lange Tradition. Auch wenn das Filmland Hessen heute im Vergleich zu anderen Ländern nicht prominent wirkt, finden sich doch zahlreiche Stärken, die es mehr herauszustellen gilt. Das Filmhaus Frankfurt, eingebettet in ein produktives Umfeld, leistet dazu seit langen Jahren einen Beitrag.

So nimmt sich die vorliegende Ausgabe der Filmhaus-Zeitschrift GRIP schwerpunktmäßig der Arbeit von Filmkommissionen und Location-Agenturen an, die Filmschaffenden wertvolle Unterstützung bringen.

Ich wünsche dem Filmhaus weiterhin viel Erfolg bei seiner Arbeit und den Lesern der GRIP eine spannende Lektüre.
Filmhaus Frankfurt e.V.
Ostbahnhofstr. 15
60314 Frankfurt
Tel.: 069 / 13 37 99 94
Fax: 069 / 13 37 99 96
info@filmhaus-frankfurt.de
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